Die kulinarische Skurilität des Jahres!

Die trauen sich was! Denke ich mir im Corona-Jahr 2020 beim Blick auf die Speisekarte in einem Lokal in Visp, im Walliser Rhonetal. Hier wird Cholera als regionale Spezialität aufgeführt. Das macht neugierig, wird bestellt und vom Service ausgiebig annonciert. So weiss ich nun, dass dieses kulinarisch anspruchslose Gericht aus der Zeit stammt, als im Land die Cholera wütete. Damals durften Cholerakranke ihr Haus nicht verlassen. Das klingt auch heute wieder bekannt. Lieferando war noch nicht erfunden und so wurde zusammengemengt, was noch im Haus vorhanden war. Käse, Brot und etwas Gemüse. Geschmacklich würde ich ein echtes Walliser Raclette, diesem Gericht epidemischen Ursprungs immer vorziehen. Insbesondere weil die Restaurantvariante mit fadem Blätterteig arbeitet. Trotzdem ein humorvoller und lässiger Umgang mit einer echten Menschheitsplage. So wäre es doch schön, wenn wir das Wort Corona in naher Zukunft nicht mehr in jeder Schlagzeile lesen, sondern allenfalls dort, wo es nie unangenehm aufgefallen ist, in der Getränkekarte beim Mexikaner.

 Ich wünsche euch allen ein Prosit Neujahr!

Käsefondue Moitié – Moitié

Für dieses Fondue braucht man zwei Käsesorten halb und halb: 400 g Greyerzer, 400 g Vacherin Fribourgeois, 1 halbe Knoblauchzehe, 350 ml Weisswein, 4 TL Maisstärke, 1 TL Zitronensaft, 1 Glas Kirschwasser, Pfeffer und Muskat.

Den Fonduetopf mit Knoblauch ausreiben und den Greyerzer zusammen mit Weisswein und Zitronensaft unter ständigem Rühren schmelzen lassen. Dann den zweiten Käse zugeben und weiterrühren. Am Ende die Hitze reduzieren, Maismehl im Schnaps auflösen, unterrühren und alles mit Pfeffer und Muskat abschmecken. Ein Brot mit schmackhafter Kruste in Würfel schneiden.

Voila! Weitere Zutaten liegen im eigenen Ermessen.

Hilft gegen Fernweh! Fotokunst verschenken.

Mehr Farbe für der Küche? Ein Hingucker fürs Wohnzimmer? Ein spannender Akzent in Türkis? Oder ein freundlicher Empfang für die Diele? Fotograf Georg Berg hat eine große Motivauswahl seiner Reisen in alle Welt zusammengestellt.

Format, Größe und Trägermaterial können Sie individuell bestimmen. Holen Sie sich die Welt nach Hause. Wir beraten bei der Motivauswahl und zeigen Ihnen Fotomotive, die nicht von der Stange sind. Gerne geben wir dabei Anregungen für Foto-Raum-Konzepte (siehe einige Beispiel hierzu unter „mehr“) und können Ihnen vor Ort Bilder auf hochwertigem Alu-Dibond und andere Trägermaterialien zeigen.

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Anton Schmaus kocht für Nationalmannschaft

Neuer Kochprofi für die Fußballprofis verpflichtet. Anton Schmaus, den ich Anfang des Jahres auf einem Gourmet-Festival traf, ist neuer Chefkoch der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der 35-jährige Sternekoch aus Regensburg wird Bundestrainer Jogi Löw und die Mannschaft auch bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland bekochen. „Gute Ernährung ist ein Leistungsfaktor, und Anton Schmaus ist einer der besten jungen Köche Deutschlands“, betont Oliver Bierhoff, der Manager der DFB-Elf.

Bereits 2015 wurde das Restaurant Storstad in Regensburg vom Gault-Millau als Aufsteiger des Jahres ausgezeichnet und erhielt noch im selben Jahr einen Michelin-Stern. „Die Mannschaft zu bekochen, ist eine unglaubliche Ehre und eine anspruchsvolle Herausforderung“, sagt Anton Schmaus. „Deutschlands beste Fußballer essen ab sofort dreimal am Tag bei mir. Wir wollen in punkto Ernährung die Basis für Topleistungen legen.“

Hier bereitet Sternekoch Anton Schmaus eine Jakobsmuschel mit grünem Obst, Hühnerhaut und Kokos zu. Der knackige und säuerliche Granny Smith bildet die Grundlage für das grüne Obst an der Jaboksmuschel.

#Foodporn deluxe

Tuna Nikkei – Thunfisch mit grüner Tigermilch und Meeresspargel
Genauer betrachtet hat Foodporn äußerst wenig mit Pornografie zu tun. Foodporn ist ungeschlechtlich und höchstens auf sehr spezielle Art und Weise kann es auch erotisch inszeniert werden. Foodporn steht für das Fotografieren von Essen, in den allermeisten Fällen sind es die Aufnahmen, die kurz vor dem Verzehr gemacht werden. Lifestyle-Magazine und vor allem das Internet sind voll von Essensfotos. Werden diese Bilder ins Social Web gestellt, bei Facebook, Twitter oder Instagram, versehen die Nutzer sie meist mit dem Hashtag #Foodporn.

Was kommt nach Foodporn?