Neuer Workshop Küchenlatein

Intuitiv Kochen und bei der Zubereitung die Balance zwischen süß, sauer, salzig und bitter halten. Das sind die Lernziele der neuen Workshop-Reihe „Küchenlatein“. 90 Minuten, also eine  Doppelstunde lang, geht es um ein Schwerpunktthema. Beginnen möchte ich mit dem Thema Salz. Welche salzigen Quellen gibt es? Und kann ich mehrere bei der Zubereitung einsetzen? Wie bereitet man schnell und unfallfrei eine gesunde Mayonnaise zu? Und was lässt sich aus dieser Mayo, gespeist mit verschiedenen Salzquellen wiederum alles Köstliche zubereiten? Kompakt und kurzweilig und samstags von 15.00 bis 16.30 Uhr. 19 Euro pro Person inkl. Getränke und Rezeptkarten.

Best before Brexit!

Von einer aufregende Reise durch die Bretagne, Irland und Brexit-Land haben wir ein paar britische Schmankerl, bretonischen Fisch und sogar irische Algen mitgebracht. Das alles und noch viel mehr, gibt es ab sofort im Peter sei selig-Sortiment.

Chicoree mit Brombeeren nicht ganz nach Alain Ducasse

Wenn der erste Chicoree des Herbstes auf die letzten Brombeeren des Sommers trifft, dann sollte man die beiden Gegenspieler tunlichst zusammenbringen. Großmeister Ducasse schlägt hierzu das Schmoren in Weisswein vor. Bei der nachgekochte Variante fehlte mir etwas Fett und Süße und ich habe eine herbst-winterliche Marinade dazukomponiert mit französichem Senf von Edmond Fallot, grobkörnig und mit pain d’epice, einem Lebkuchengewürz, aromatisiert, einem Löffel Aprikosenkernöl von Pödör und für Franzosen bestimmt akzeptabel, einem Schuss Sahne! Voila – tres, tres lecker! „Chicoree mit Brombeeren nicht ganz nach Alain Ducasse“ weiterlesen

Der Wolf, ein Flexitarier?

In Vorbereitung auf die Veranstaltung Kunst & Kochwerk im Museum Villa Erckens zur Ausstellung „Unter Wölfen“ war der Bericht aus der FAZ vom 16. Juni 2019 ein gefundenes Fressen! Der Artikel trägt den Titel „Was dürfen Wölfe fressen?“ Ein Einzelschicksal wird genauer beschrieben.  Es geht um Pumpak, den Fetten* . Ein Wolf gesichtet in der Nähe von Görlitz. Pumpak fühlt sich von Komposthaufen angezogen. Verzeht gerne auch mal Äpfel und anderes angegorenes Obst. Ganz schnell bin ich  an dieser Stelle – kulinarisch betrachtet – beim Thema Fermentation.  Das gezielte Verrotten oder nennen wir es lieber Veredeln von Speisen durch Bakterien und / oder Hefen bringt Köstlichkeiten hervor. Die Japanische Salzpflaume ist eine davon. In Abwandlung habe ich die derzeit sehr fleischigen und aromatischen Aprikosen genommen.

Die neue Variante zum bestehende Rezept: statt Zitronenschale frischen Ingwer in dünnen Scheiben verwenden. Schmeckt nach einigen Tagen im Frucht-Essig-Sud ebenfalls sehr gut! Hier geht es zum Rezept Fermentierte Aprikosen

*Und was wurde aus Pumpak? Der wurde trotz seiner flexitarischen Lebensweise zum Abschuss freigegeben. Menschen sammelten Unterschriften für sein Leben. Pumpak tauchte ab, in den Wald und fraß dort fortan Wild, wie es sich für einen ordentlichen Wolf gehört.

Kalte Schnauze de luxe

Der Kinder-Geburtstagskuchen-Klassiker aufgepeppt und veredelt mit Orangenschale und Fleur de Sel.

Das Kokosfett bei niedriger Temperatur in einem Stieltopf schmelzen. Puderzucker, Kakaopulver und Orangenschalen vermengen. In einer Rührschüssel die Eier schaumig schlagen. Die Mischung aus Puderzucker, Orangenschale und Kakao nach und nach unterrühren. Danach das flüssige Kokosfett in kleinen Schlucken unterrühren. Eine große oder zwei kleine Kastenformen mit Klarsichtfolie ausschlagen. Eine Schicht Kakaomasse auf dem Boden streichen. Nur auf diese oberste Schicht das Fleur de Sel streuen. „Kalte Schnauze de luxe“ weiterlesen