Neu: Kunst & Kochwerk im Museum

Kulinarische Interpretation zur Kunst, hier in der Ausstellung Selbst ist der Mann, Clemens-Sels-Musuem, Sommer 2017
Kulinarische Interpretation zur Kunst, hier in der Ausstellung Selbst ist der Mann, Clemens-Sels-Musuem, Sommer 2017

Erstmalig findet das beliebte Format Kunst & Kochwerk nun im Museum Villa Erckens in Grevenbroich statt.  Am 15. Januar 2019 im Rahmen der Ausstellung zum 100. Geburtstag von Helmut Schmidt. 

 

 

Dienstag, 15. Januar 2019, 19.00 – 21.00 Uhr

Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte direkt über das Museum buchen unter Telefonnummer 02181 / 605656. Teilnahmegebühr 20 € inklusive Eintritt, Führung sowie Essen und Trinken. Hier geht es zum Museum Villa Erckens „Neu: Kunst & Kochwerk im Museum“ weiterlesen

Avocado-Frisée-Salat

Avocados sind relativ gehaltvoll. Sie benötigen für eine gute Balance etwas Bitteres als Gegengewicht. Avocados lassen sich daher sehr gut mit Fleur de Sel und Essig würzen und mit Chicorée oder Frisée-Salat mischen. Für den Herbst-Winter habe ich ein Dressing auf Basis von Olivenöl mit einem kleinen Anteil Aprikosenkernöl gemsicht. Die Säure kommt von einem Aprikosenessig und die schon ein wenig weihnachtliche Würze gibt der grobköringen Pain d’Epices-Senf von Fallot mit einem Hauch Anis.
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Chicoree mit Brombeeren nicht ganz nach Alain Ducasse

Wenn der erste Chicoree des Herbstes auf die letzten Brombeeren des Sommers trifft, dann sollte man die beiden Gegenspieler tunlichst zusammenbringen. Großmeister Ducasse schlägt hierzu das Schmoren in Weisswein vor. Bei der nachgekochte Variante fehlte mir etwas Fett und Süße und ich habe eine herbst-winterliche Marinade dazukomponiert mit französichem Senf von Edmond Fallot, grobkörnig und mit pain d’epice, einem Lebkuchengewürz, aromatisiert, einem Löffel Aprikosenkernöl von Pödör und für Franzosen bestimmt akzeptabel, einem Schuss Sahne! Voila – tres, tres lecker! „Chicoree mit Brombeeren nicht ganz nach Alain Ducasse“ weiterlesen

Apple Crumble mit Tonkabohne

Spätsommer ist Erntezeit und meistens geht das schneller als dem Gärtner lieb ist. Zur angeschlagenen Sternrenette, kam noch eine Schenkung reifer weißer Bergpfirsiche, in der Obstschale lagen überreife Feigen: Ein klarer Fall für Inspektor Crumble: Katschen rausschneiden, alles kleinschneiden, Palmzucker aufs Obst, geriebene Tonkabohne in die Magic Crumble, alles in den Ofen und mmmh mit Vanilleeis. Um dem Crumble einen exotisch-würzigen Touch zu geben, ist neuerdings die Vanilleschote zu teuer geworden. Die beste Alternative ist der paradiesisch duftende mandelförmige Exot names Tonkabohne. Geschmacklich trifft hier eine leichte Süße, auf etwas Bitterkeit und ist der Vanille sehr ähnlich. Hauptsächlich verfeinert die Tonkabohne Süßspeisen, Desserts und Eis. Sparsam verwenden! Kleine Packungseinheiten gibt es bei Peter sei selig!
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Tomatensalat mit Lupinen-Miso

Diesse Dressing hilft geschmacksarmen Tomaten wieder auf die Sprünge: Olivenöl und Essig zusammen mit der Misopaste und dem Honig in eine Schüssel geben und gut miteinander vermengen bis ein homogenes, cremiges Dressing entsteht. Mit einer Prise Meersalz und Chilipulver würzen. Mozarella in Würfel schneiden, Tomaten waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. In die Schüssel geben und mit dem Dressing vermengen. Basilikumblätter zupfen und dazugeben. 10 Minuten ziehen lassen und dann servieren.
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