Fermentierte Aprikosen

Es kommt selten vor, dass eine Frucht eher in gekochtem Zustand ihr volles Potential entfaltet. Bei der Aprikose ist dies der Fall. Ob als Marmelade eingekocht, als Pfannkuchenobst, ob fermentiert oder gedünstet! Hier ein Beispiel in Anlehnung an die japanische Salzpflaume Umeboshi. Schon nach wenigen Stunden schmeckt die Aprikose herrlich würzig. Nach ca. zwei Tagen kommt durch die fortschreitende Fermentation noch ein leichtes Prickeln dazu. Eine wunderbare Beilage für Gegrilltes, egal ob Fleisch, Fisch oder Gemüse. Für ein großes Einmachglas Pickles braucht man 800 g noch leicht unreife Aprikosen.
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Kartoffelpüree mit Leinöl

Ein Kartoffelpüree, das es in sich hat. Und zwar jede Menge Gutes, wie Omega-3-Fettsäuren aus dem kaltgepressten Leinöl. Das herb-bitter schmeckende Öl wird unter Kartoffeln und Quark montiert, sorgt für eine angenehme Cremigkeit und Mundfülle und bleibt doch geschmacklich selber schön im Hintergrund. Schmeckt auch lauwarm und kann daher gut für Grillabende vorbereitet werden.

Rezept nach Artiste de Cuisine Su Vössing.
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Scheibenhonig – frisch aus dem Bienenstock!

Eine echte Rarität und Delikatesse frisch aus unseren Bienenvölkern: Scheibenhonig. Was früher das Arme-Leute-Kaugummi war, ist Natur pur: Wabenfrischer Honig + Bienenwachs.

Wer bei Peter sei selig – Genusspunkt Küche vorbei schaut, der kann jetzt Scheibenhonig probieren. Scheibenhonig ist Honig, der sich noch in den verdeckelten, brutfreien und von den Bienen gebauten Zellen befindet. Es ist eine Geschmacksexplosion im Mund – Sommer pur! Solange der Vorrat reicht, je Glas 4,00 Euro!

Giulio’s Spargel Risotto

Um ihn zu finden muss man sich schon ins Unterholz schlagen. Im Frühling öffnet sich im Val d’Orcia in der Toskana südlich von Siena ein kleines Zeitfenster, in dem man ihn finden kann. Der grüne wilde Spargel sprießt sobald sich im Tal die Frühlingssonne durchsetzt. Die Ernte der wilden Kostbarkeit ist eindeutig schwieriger als die anschließende Zubereitung.

Doch fündig wird nur, wer die Pflanze kennt und seinen Blick dafür geschult hat. Das holzige Spargelkraut aus dem Vorjahr zeigt uns, wo die jungen Triebe im Umkreis von ca. 50 cm rund um die Altpflanze sprießen. Soweit die Theorie. In der Praxis macht Giulio mit bestechendem Spürsinn einen Fund nach dem anderen, während wir Laien mehr oder weniger erfolglos durch die Botanik stolpern.
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