Zitronen mit Petersilie vergleichen

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Was wissen wir schon über Petersilie? Es gibt sie in kraus und in glatt. Schon Oma hat sie immer über das Sonntagsessen gestreut. Keine Kartoffel, Spargelstange oder Süppchen, die nicht einen grünen Akzent bekamen. Oma wusste wahrscheinlich auch warum: Petersilie hat mit 160 mg je 100 g vergleichbar viel Vitamin C wie Zitrusfrüchte.

Glatte oder krause?

GP_PetersilienblattUnterschieden werden die glattblättrige und die gekrauste Petersilie. Beide sind reich an Vitaminen. Die glattblättrige, auch italienische Petersilie genannt, verträgt dank ihres kräftigen Aromas die Hitze beim Kochen besser und bleibt auch im Eintopf oder Pfannengericht länger grün als ihre krause Verwandschaft. Diese ist und bliebt ideal zum Garnieren und als Zugabe in Salaten.

Birnen-Bohnensalat

GP_KugelausstecherBirne_300Ich habe noch ein Küchenwerkzeug entdeckt, das anders als der Butterroller, seinen angedachten Zweck weiter erfüllt: Der „Melon Baller“ oder zu deutsch Kugelausstecher stellt hochdekorative Obst- oder Gemüsekugeln her und hinterlässt lustige Lochskulpturen. Darüber hinaus hat seine regelmäßige Anwendung auch eine therapeutische Wirkung, die ewig gleiche Handbewegung beruhigt ungemein. Die Birnenkugeln machten sich optisch und geschmacklich hervorragend im Bohnensalat.

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Zutaten:
500 g Prinzessbohnen (TK)
75 g Speckwürfel (optional)
1 Birne (Abate)
3 EL Birnenbalsamico
2 EL von einem nussigem Öl (Erdnussöl, Walnussöl)
roter Kampot-Pfeffer
grobes Meersalz

Zubereitung:
Die Bohnen in Salzwasser kochen, 1 TL Backpulver dazu geben, dann behalten die Bohnen ihre schöne grüne Farbe. Speckwürfel anbraten, die abgetropften Bohnen in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Mit Basamico und Öl vermengen. Steckwürfel hinzugeben. Erst danach mit Pfeffer und Salz abschmecken. Jetzt kommt der größte Spaß: mit dem Kugelausstecher die Birnenkugeln produzieren. Da Birne sehr wenig Eigensäure hat, die Kugeln mit Birnenessig, ersatzweise auch Weissweinessig beträufeln und anschließend in den Salat geben.

Kraut mit Vergangenheit

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Schon im antiken Griechenland wurde die Peterslie als heilige Pflanze angesehen. Im Mittelalter haben Mönche sie als Heilkraut im Klostergarten angebaut und so fand sie ihren Weg in die Küche. Die krause Sorte wurde gezüchtet, um sie besser von der giftigen Hundspeterslie zu unterscheiden. Die vitamininreiche Petersilie galt im Mittelalter als Hexen- und Geistervertreiber und als Arznei gegen die verschiedensten Gebrechen. Und noch ein Kuriosum: Wollte man seinen Ärger loswerden, sollte man beim Petersiliensäen tüchtig vor sich hin schimpfen, dann war man den Groll für immer los!